Archive for June, 2008

Ghost Bikes – Traurige Mahnmale für die New Yorker Fahrradtoten

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Oft werde ich von Gästen gefragt, wie es denn mit der Kriminalität in New York wäre. Meine Antwort ist immer, dass New York mittlerweile die sicherste Grosstadt der USA ist. In 17 Jahren habe ich auf den Strassen des Big Apples slebst noch nie etwas krasses erlebt, ja nicht einmal gesehen. Meine persönliche Angst ist nicht Verbrechens- sondern Verkehrsopfer zu werden.

In New York wird oft aberwitzig gefahren, besonders gilt dies für die Yellow Cab Taxifahrer, die um eine Sekunde zu sparen oft die tollkühnsten Manöver unternehmen. Opfer sind hier neben den Fussgängern – die natürlich auch bei Rot die Strasse vollkommen unbekümmert überqueren – ganz besonders die Fahhradfahrer, die sich das muss man fairerweise sagen meist an gar keine Verkehrsregeln halten. Unfälle gibt es häufig und jährlich sterben auf den Strassen der Stadt über 20 Fahrradfahrer. Organisationen von Fahhradfahrern stellen an der Stelle von tödlichen Unfällen oft weisse, sogenannte “Ghost Bikes” als Manmähler auf. Das Foto entstand auf einer Tour letzte Woche.

 

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Die “Foodies” vom Chelsea Market

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Der Chelsea Market, in gleichnamigen Viertel dass für eine der der grössten weltweiten Ansammlung von Gallerien und Schwulen, bekannt ist, ist ein Paradies für “Foodies”. So nennt man die Feinschmecker, bei denen sich ein Grossteil des Lebens, ums Essen dreht. Dies überrascht manchen der sich unter der kulinarischen Kultur Amerikas nur Fast Food vorstellt. In einem alten Fabrikgebäude, wo bis zu den 50er Jahre Kekse produziert wurden – hat man Geschichte auf eine tolle Art mit dem Heute verbunden und der Markt gilt unumstritten als eine Design Meisterleistung. Mietverträge bekommt nur, wer etwas zum Ambiente beiträgt – Ketten und 08/15 Läden müssen (zum Glück) draussen bleiben. Der Besuch des Marktes it immer ein kleiner Höhepunkt meiner Tour – wohl auch weil wir dort oft Pause machen – um ein Bagel, die New Yorker Nationalspeise zu essen – dass frisch zum Zugucken hier gebacken wird.

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Lass Dir in New York die Seele retten

Wer denkt, dass sich in New York immer nur alles ums Geld dreht hat nicht ganz recht. Auch hier sucht der Mensch das Spirituelle und es gibt so wohl fast keine Religion der Erde, die in New York nicht praktiziert wird. Vom konservativen Katholizismus, über das Gospel-Christentum der schwarzen New Yorker, der grössten Ansammlung jüdischer Menschen ausserhalb Israels (die orthodoxen Juden, mit den Locken, die über die Seite des Gesichts hängen sind übrigens eine Minderheit) gibt es Mohamedaner, Buddhisten und auch manche afrikanische Stammesreligionen werden in New York am Leben gehalten.

Während viele Leute mit Ihrem Glauben, wohl auch dem alltäglichen Wahnsinn und dem Druck entfliehen wollen, tragen manche Auswüchse der Religion auch zur Irrheit unserer Stadt bei.

Bei unserer Tour gestern, sah ich den Subway Preacher (also U-Bahn Prediger) Mr. Joel wieder, den ich schon seit Jahren immer wieder beobachte. Er verkündet, dass alle die sich nicht sofort Jesus zuwenden, in aller Ewigkeit in der Hölle schmoren werden. Der stets korrekt gekleidetet Herr macht dies mit einem starken haitianischen Akzent, die seiner Vorführung – er predigt Stunden am Stück – noch zusätzliche Dringlichkeit verleiht.

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Sommer in New York

Heute war der erste richtig warme Tag nach der brutalen Hitzewelle die es vor 2 Wochen gab. Mittags kletterte das Thermometer auf heisse, aber noch erträgliche 30 Grad. Die New Yoker lieben die Tage mit diesen Temperaturen und ganz wichtig – niedriger Luftfeuchtigkeit. Wer schon einmal bei Affenhitze im Juli durch eindrückend schwüles Manhattan gelaufen ist, weiss was gemeint ist..

Bei unserer Tour heute kamen wir am Union Square vorbei, einem der wichtigsten Zentren der Stadt, das genau – je nachdem in welche Richtung man geht – zwischen den Invierteln East Village, Greenwich Village, Gramercy und Chelsea liegt. Hier gibt es viele junge Leute, da auch die Eliteuni NYU ganz in der Nähe ist. Am Nachmittag haben sich anscheined auch gleich einige freigenommen. Das Foto entstand um 16 Uhr.

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Bei den Aufnahmen zu New Yorks beliebtester Krimiserie

Keine TV-Serie ist enger mit New York verbunden als Law + Order. Die Krimi-Reihe läuft seit 18 Jahren, eine unglaubliche Zeit in diesem Geschäft. Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil da die Fans nicht genug bekommen können gibt es inzwischen auch einige Ableger wie Law + Order: Criminal Intent und Special Victims Unit.

Im Gegensatz zu anderen TV Serien die zwar in NY spielen aber in Wirklichkeit in irgendwelchen Hollywood Studios produziert werden (Beispiel: King of Queens), wird L+O wirklich auf den Strassen New Yorks gedreht. Dies kostet mehr, ist schwieriger, aber verleiht L+O eine Authenzität die man – besonders als New Yorker – spürt. Es werden auch Thematiken und Hintergründe für die Fälle gewählt, die die komplexe Gesellschaft New Yorks mit Ihren verschiedenen Rassen und Klassen auf unterhaltsame und spannende Weise wiederspiegelt. Alles Gründe warum, in NY selbst viele L + O Fans sitzen (beliebt ist die Serie in den ganzen USA und auch darüber hinaus). Law und Order wurde in den knapp 2 Jahrzehnten zu solche einem Stück NY, dass sogar der jetzige Bürgermeister Bloomberg und sein Vorgänger Guiliani Gastauftritte machten in denene sie – Sie haben es erraten – die Bürgermeister des Big Apple spielen.

Gestern kamen meine Gäste und ich während einer Tour zufällig bei Aufnahmen zu Law and Order im ultraschicken Meatpacking District vorbei und machten das obige Foto. Die Dame in der Mitte ist einer der Stars der Serie, Mariska Hargitay, die die Rolle von Detektivin Olivia Benson spielt. Die Schauspielerin ist bekannt dafür immer nett zu alleen zu sein und als wir am Drehort vorbeikamen liess sie sich gerade mit ein paar Fans ablichten 

P.S. Ich empfehle Besuchern sich vor einem NY Besuch zur Einstimmung ein paar Folgen anzusehen. In Deutschland auf RTL.

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