Archive for August, 2008

Columbia University

Ein grosser Unterschied zwischen der New Yorker Gesellschaft und der in Deutschland, ist dass in New York und den gesamten USA das Spektrum weiter ist. Auf den Touren sage ich immer, dass es hier dümmere Dumme und klügere Kuge, reichere Reiche und ärmerer Arme (obwohl in Deutschland ja mittlerweile auch ein härterer Wind weht). Die Bildung ist ein hervorragendes Beispiel diese Weite des Spektrums zu belegen. Viele Abgänger der öffentlichen High Schools können nicht richtig lesen und schreiben,  40 % der Schüler machen die High School im ersten Anlauf auch gar nicht erst fertig. (Die Oberschicht schickt Ihre Kinder übrigens auf Privatschulen oder auf die handvoll öffentlicher Begabtenschulen, in die man nur schwer kommt).

 

Auf der anderen Seite des Spektrums sind 2 der besten Unis der Welt in New York, die New York University und die Columbia University (auf einer Tour, die durch die diese Uni führte entstand das Foto). Diese Unis haben Millarden auf dem Konto, ein Hauptgrund hierfür ist die lebenslange Verbindung die Studenten mit “ihrer” Universität haben. Dies führt zum Bespiel, dass die Unis in vielen Testamenten bedacht wird – der 93 jährige deutschstämmige Milliardär John Kluge vermachte der Columbia vor 2 Jahren zum Beispile 400 Millionen Dollar – und das zu Lebenszeiten. Die Studiengebühren sind auch hoch – aber für Studenten ohne viel Geld aber mit exzellenten Noten werden Wege gefunden ihnen das Studium hier zu ermöglichen – oft eben auch von Stipendien, die durch die Spenden von alten Abgängern finanziert werden.  Die Uni wurde 1754, noch 22 Jahre vor der amerikanischen Unabängigkeit gegründet. Das Gelände auf dem die Uni steht, war damals noch auf dem flachen Land, und ist heute mitten in Manhattan.

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Recycling a la New York

 

In New York tut sich in den letzten Jahren einiges Sachen Umweltschutz/Energiesparen – dazu sicher mehr in einem anderen Beitrag meines Blogs. Was aber wenig gemacht wird, da es für den normalen New Yorker sehr schwierig ist,ist das Zurückgeben von Leergut. Dies geht nur bei bestimmten Automaten von denen es nicht mal viele gibt – zudem ist das Pfand niedrig, nur 5 Cents pro Dose/Flasche. 99% der Doesn und Flaschen landen erst einmal im Trennmüll. Erfindungsreiche sozial schwache New Yorker, oft obdachlos, machen sich diese Lücke im System zunutze. Sie gehen durch Mülltonnen – das eben Dosen und Flaschen getrennt werden macht ihre Arbeit einfacher – schnappen sich das Leergut und gehen oft mit einem Rieseneinkaufswagen gefüllt zum Automaten. Die beiden Fotos entstanden im Manhattaner East Village Viertel auf einer Downtown Walking Tour.    

 Umweltschutz/Energiesparen – dazu sicher mehr in einem anderen Beitrag meines Blogs. Was aber wenig gemacht wird, da es für den normalen New Yorker sehr schwierig ist,ist das Zurückgeben von Leergut. Dies geht nur bei bestimmten Automaten von denen es nicht mal viele gibt – zudem ist das Pfand niedrig, nur 5 Cents pro Dose/Flasche. 99% der Doesn und Flaschen landen erst einmal im Trennmüll. Erfindungsreiche sozial schwache New Yorker, oft obdachlos, machen sich diese Lücke im System zunutze. Sie gehen durch Mülltonnen – das eben Dosen und Flaschen getrennt werden macht ihre Arbeit einfacher – schnappen sich das Leergut und gehen oft mit einem Rieseneinkaufswagen gefüllt zum Automaten. Die beiden Fotos entstanden im Manhattaner East Village Viertel auf einer Downtown Walking Tour.    

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Thank you tourists

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Der historisch hohe Euro – obwohl in den letzten Tagen etwas zurückgegangen – sorgte in letzter Zeit für einen riesigen Touristenboom in New York. Eine New Yorker Zeitung hatte vor ein paar Wochen sogar die Schlagzeile “Thank you tourists” da der Fremdenverkehr einige der wenigen Wirtschaftszweige ist der im Moment auf Hochtouren läuft. Nicht nur Restaurants, Läden oder die Broadway Musicals profitieren vom Ansturm der Besucher, selbst der Immobiliensektor vermarktet gezielt an potentielle Käufer aus der Eurozone. Das Foto des Schildes eines Immobilienhaendlers in dem der Preis in Euro statt Dollar angegeben wurde, entand auf einer Downtown Walking Tour im Szeneviertel SoHo.  (das k auf dem Schild bedeutet 1000)

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Kult Streetbasketball im “Käfig”

Der Cage, also Käfig, ist einer der Kultplätze um Streetball – Basketball auf Betonböden die um einiges kleiner sind als normale Spielfelder – zu spielen. Vor einigen Jahren organisierte der Busfahrer und Basketballfan Kenny Graham eine eigene Liga – die Street League – die jeden Sommer ein Turnier durchführt. (Das Photo machte ich auf der vorletzten Tour) Der körperlich Einsatz ist legendär für seine Härte und Zartgesottene, sind hier sicher fehl am Platze. Ein paar Spieler, die sich hier durchsetzten – haben es sogar in die NBA geschafft. (Der Bekannteste wohl Anthony Mason der auch gleich für die New York Knicks spielte.)

Was den Cage so spannend macht ist seine Lage mitten im Manhattaner Inviertel Greenwich Village, gleich über einer U-Bahnstation. Viele der Fahrgäste wqerden dann auch gleich zum Publikum – dass über den Sommer hinweg 100.000 Leute zählt. Der Cage ist im Manhattan, die Spieler kommen jedoch zum Grossteil aus einer ganz eigenen Welt – viele aus der Bronx.

Nike und Adidas haben schon Werbesports hier gedreht und das Stück New Yorker Sportgeschichte wurde auch schon in einem Buch verewigt.

Der Cage ist an der Ecke West 4th Street und 6th Avenue.

 

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