Archive for October, 2008

Unter Tage

 

Wohl nicht ist eine typischere New York Erfahrung als eine U-Bahn Fahrt. Im Gegensatz zu dern meisten anderen Teilen der USA wo der öffentliche Nahverkehr nur in kleinem Masse existiert und wenig genutzt wird, ist die New Yorker Subway, das absolute Hauptverkehrsmittel hier. Jeder fährt U-Bahn, vom Spitzenverdiener bis zum Sozialhilfeempfänger (den gibt es hier übrigens auch – entgegen der Vorstellungen in Deutschland, dass in den USA nichts in dieser Form existiert, aber dazu mehr in einem anderen Eintrag). 80% der Haushalte in Manhattan haben kein Auto, da es normalerweise hinderlich ist. Dass es ungefähr so einfach ist die sprichwörtliche Nadel im Heuhafen zu finden, wie einen Parkplatz auf den Strassen Manhattans ist nur ein Grund. Die U-Bahn fährt 24 Stunden am Tag und eine Fahrt kostet pauschal 2 Dollar, egal ob man eine Station fährt oder 40 km (Wochenkarten $25). Die U-Bahn ist alt und seit den 40er Jahren wurden keine neue Strecken mehr angelegt. Entgegen dem Image, dass man aus Filmen kennt ist die U-Bahn absolut sicher. Banden die durch fast leere U-Bahnwagons ziehen, wie man es in alten Filmen sieht, gibt es nicht. Dass Problem ist schon eher, dass man selbst Mitternachts nicht einmal einen Sitzplatz bekommst. Also unbedingt in die U-Bahn, sonst ist eine Besuch nicht komplett. Foto von einer Manhattan + More Tour am 21.10.

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1 Fifth Avenue

1 Fifth Avenue ist der Anfang einer der bekanntesten Strassen New Yorks und nun auch der Titel von Sex and the City Autorin  Candace Bushnell’s neuesten Buch. Hier beleuchtet sie die Welt von unglücklichen Reichen die dort wohnen. Das Gebäude ist nicht in dem legendärsten Wohnstück der Fifth Avenue, zwischen 59. und 86. Strasse, die klassischen Wohnlage des alten amerikanischen Geldadels, sondern am Washington  Square Park im Greenwich Village. Dieses Manhattaner Viertel, wird zu einem grossen Teil von Elite Uni NYU geprägt. Es hat sich über Jahrzehnte den Flair eines Künstlerviertels beibehalten hat.  Junge Künstler können hier aber schon lange nicht mehr leben, das Greenwich Village ist durch seine Schönheit – fast jedes Haus ist unter Denkmalschutz – und toller Lage in Downtown Manhattan eine der begehrtesten Wohngegenden Amerikas.  Das Bild entstand auf einer Downtwon Walking Tour gestern.

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Gruss aus der South Bronx

Nur wenige Viertel in New York haben ein Image, dass so stark in den den Köpfen der Menschen ist, wie die South Bronx. Wenn dieser Teil New Yorks erwähnt wird, denken viele sofort an Obdachlose vor brennenden Mülltonnen, unkontrollierbare Kriminalität und eine Gebiet, dass zu besuchen lebensgefährlich wäre. Die South Bronx ist auch eine der ärmsten Gegenden in den gesamten USA (man schätzt, dass 50% der Bevölkerung dort keine geregelte Arbeit haben). Das Bild von einem absolut kaputten Viertel, kommt aber zum Grossteil von Filmen die in den 70er und 80er Jahren spielen, wo die South Bronx wirklich aussah wie Dresden nach dem 2. Weltkrieg. Der Boom der seit den frühen 90er Jahren in New York herrscht hat auch hier nicht halt gemacht. Es wurde einiges an Geldern – durch private Immobilienkäufe und den Staat – investiert und die Lebensqualität hat sich erbessert. Die South Bronx ist und bleibt eine Gegend in die nur wenige New Yorker die eine Wahl haben ziehen würden, aber eine “Hölle auf Erden” ist es hier sicher nicht. Das Strassenbild ist hier sehr viel anders als in Manhattan, 98% der Bevölkerung sind schwarz oder latino (Jennifer Lopez kommt ja auch aus der South Bronx). Auch Graffitti findet man hier im Gegensatz zu den anderen Teilen New Yorks noch viel. Auch kennt man seine die Nachbarn hier oft noch, was in Manhattan ganz, ganz selten der Fall, Die Bilder entstanden auf einer Manhattan + More Tour am Sonntag.

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Bauernmarkt mitten in Manhattan

In New York, und ganz besonders in Manhattan wo Bildungsstand und EInkommen, zu den höchsten in den ganzen USA gehören, gibt es in den letzten Jahren einen ganz starken Trend zum gesunden Leben. Der grösste Lebensmittelmarkt in ganz Manhattan ist nicht wie anderswo, ein koventionellerr Supermarkt sondern ein ”Whole Foods”, den ma sich in vieler Hinsicht als riesiges Reformhaus vorstellen kann. Auch sonst wird vielerorts “organic food” angeboten und sogar Burger King und McDonald schwimmen mit besonderen neuen Produkten auf der Gesundheitswelle mit. Ein riesiger Erfolg ist der Farmer’s Market, wo Anbaier aus dem Grosstraum New York, 4 Mal in der Woche organisch produzierte Lebensmittel anbieten. Dieser Markt ist auf dem Union Square einem der betriebsamsten Knotenpukte in ganz Manhattan. Das Foto entstand auf einer Manhattan + More Tour letzte Woche. Im Vordergrund die Kürbsse, die fest zum Horrorfeiertag Halloween gehören, der jetzt in ein paar Wochen ist.

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