Columbia University
.
Ein grosser Unterschied zwischen der New Yorker Gesellschaft und der in Deutschland, ist dass in New York und den gesamten USA das Spektrum weiter ist. Auf den Touren sage ich immer, dass es hier dümmere Dumme und klügere Kuge, reichere Reiche und ärmerer Arme (obwohl in Deutschland ja mittlerweile auch ein härterer Wind weht). Die Bildung ist ein hervorragendes Beispiel diese Weite des Spektrums zu belegen. Viele Abgänger der öffentlichen High Schools können nicht richtig lesen und schreiben, 40 % der Schüler machen die High School im ersten Anlauf auch gar nicht erst fertig. (Die Oberschicht schickt Ihre Kinder übrigens auf Privatschulen oder auf die handvoll öffentlicher Begabtenschulen, in die man nur schwer kommt).
Auf der anderen Seite des Spektrums sind 2 der besten Unis der Welt in New York, die New York University und die Columbia University (auf einer Tour, die durch die diese Uni führte entstand das Foto). Diese Unis haben Millarden auf dem Konto, ein Hauptgrund hierfür ist die lebenslange Verbindung die Studenten mit “ihrer” Universität haben. Dies führt zum Bespiel, dass die Unis in vielen Testamenten bedacht wird – der 93 jährige deutschstämmige Milliardär John Kluge vermachte der Columbia vor 2 Jahren zum Beispile 400 Millionen Dollar – und das zu Lebenszeiten. Die Studiengebühren sind auch hoch – aber für Studenten ohne viel Geld aber mit exzellenten Noten werden Wege gefunden ihnen das Studium hier zu ermöglichen – oft eben auch von Stipendien, die durch die Spenden von alten Abgängern finanziert werden. Die Uni wurde 1754, noch 22 Jahre vor der amerikanischen Unabängigkeit gegründet. Das Gelände auf dem die Uni steht, war damals noch auf dem flachen Land, und ist heute mitten in Manhattan.
