Gruss aus der South Bronx
Nur wenige Viertel in New York haben ein Image, dass so stark in den den Köpfen der Menschen ist, wie die South Bronx. Wenn dieser Teil New Yorks erwähnt wird, denken viele sofort an Obdachlose vor brennenden Mülltonnen, unkontrollierbare Kriminalität und eine Gebiet, dass zu besuchen lebensgefährlich wäre. Die South Bronx ist auch eine der ärmsten Gegenden in den gesamten USA (man schätzt, dass 50% der Bevölkerung dort keine geregelte Arbeit haben). Das Bild von einem absolut kaputten Viertel, kommt aber zum Grossteil von Filmen die in den 70er und 80er Jahren spielen, wo die South Bronx wirklich aussah wie Dresden nach dem 2. Weltkrieg. Der Boom der seit den frühen 90er Jahren in New York herrscht hat auch hier nicht halt gemacht. Es wurde einiges an Geldern – durch private Immobilienkäufe und den Staat – investiert und die Lebensqualität hat sich erbessert. Die South Bronx ist und bleibt eine Gegend in die nur wenige New Yorker die eine Wahl haben ziehen würden, aber eine “Hölle auf Erden” ist es hier sicher nicht. Das Strassenbild ist hier sehr viel anders als in Manhattan, 98% der Bevölkerung sind schwarz oder latino (Jennifer Lopez kommt ja auch aus der South Bronx). Auch Graffitti findet man hier im Gegensatz zu den anderen Teilen New Yorks noch viel. Auch kennt man seine die Nachbarn hier oft noch, was in Manhattan ganz, ganz selten der Fall, Die Bilder entstanden auf einer Manhattan + More Tour am Sonntag.

