Unter Tage
Wohl nicht ist eine typischere New York Erfahrung als eine U-Bahn Fahrt. Im Gegensatz zu dern meisten anderen Teilen der USA wo der öffentliche Nahverkehr nur in kleinem Masse existiert und wenig genutzt wird, ist die New Yorker Subway, das absolute Hauptverkehrsmittel hier. Jeder fährt U-Bahn, vom Spitzenverdiener bis zum Sozialhilfeempfänger (den gibt es hier übrigens auch – entgegen der Vorstellungen in Deutschland, dass in den USA nichts in dieser Form existiert, aber dazu mehr in einem anderen Eintrag). 80% der Haushalte in Manhattan haben kein Auto, da es normalerweise hinderlich ist. Dass es ungefähr so einfach ist die sprichwörtliche Nadel im Heuhafen zu finden, wie einen Parkplatz auf den Strassen Manhattans ist nur ein Grund. Die U-Bahn fährt 24 Stunden am Tag und eine Fahrt kostet pauschal 2 Dollar, egal ob man eine Station fährt oder 40 km (Wochenkarten $25). Die U-Bahn ist alt und seit den 40er Jahren wurden keine neue Strecken mehr angelegt. Entgegen dem Image, dass man aus Filmen kennt ist die U-Bahn absolut sicher. Banden die durch fast leere U-Bahnwagons ziehen, wie man es in alten Filmen sieht, gibt es nicht. Dass Problem ist schon eher, dass man selbst Mitternachts nicht einmal einen Sitzplatz bekommst. Also unbedingt in die U-Bahn, sonst ist eine Besuch nicht komplett. Foto von einer Manhattan + More Tour am 21.10.

