Der Sommer in New York – das machen die New Yorker in der heißen Jahreszeit

Der Sommer ist eine ganz besondere Zeit in New York. In den heißen Monaten legt New York ein etwas langsameres Tempo als sonst an den Tag und ist oft leerer als gewohnt, besonders an den Wochenenden, wenn viele Bewohner der Metropole entfliehen. Für Besucher sind die Sommermonate aber eine wunderbare um die Stadt zu genießen und zu entdecken.

Sitzt man mit einem Drink in der Hand in einer der Dachterrassen – oder Rooftop Bars, wie sie hier heißen, und blickt umringt von Hochhäusern auf die Straßen Manhattans hinunter, fühlt man sich wie in einen Film versetzt. An den Atlantikstränden, an denen man sich unter das New Yorker Volk mischen kann. Bei der Freiluft-Kultur dreht New York im Sommer auf und es gibt viele Musik-, Film- und Theaterevents.

Dachterrassenbars

Eine typisch New Yorker Art, einen Sommernachmittag oder -abend zu genießen, sind Rooftop-Bars: Dachterrassenbars, von denen aus man neben einem Cocktail wie etwa einem Appletini (Apfelmartinis, die in New York letzten Jahren sehr in geworden sind) oder ganz simpel einem Glas Bier oder Wein, auch die atemberaubende Sicht auf Manhattan genießen kann. Die meisten Rooftop-Bars sind auf den Dächern von trendigen Designerhotels, mit entsprechend schicken Besuchern, die oft aus Plastikbechern trinken aus Angst davor, von Fußgängern, denen ein Glas auf den Kopf fällt, verklagt zu werden.

Achtung: Da Rooftop-Bars nur einen kleinen, aber wachsenden Teil der unzähligen Bars in New York ausmachen, sind sie oft sehr voll und das Personal kann ruppig und arrogant wirken. Einige Bars arbeiten auch mit Türstehern, deren manchmal unergründlichen Anforderungen man genügen muss. Deshalb meine Empfehlung: Wer mit hohen Preisen von 12 Dollar und aufwärts für ein Getränk etwas Stress und der Gefahr des Abgewiesenwerdens – alles Dinge, die zum Leben in New York dazugehören, da man nur einer von Millionen ist – nicht klar kommt, sollte die beschriebenen Bars nicht aufsuchen. Trendig anziehen hilft, Bermuda-Shorts und ähnliches sind oft verpönt. Sie steigern Ihre Chancen, wenn sie Sonntag bis Mittwoch ausgehen, auch kann es dann etwas leerer sein. Wenn alles klappt, kann der Besuch einer Rooftop Bar ein unvergessliches New-York-Erlebnis sein.

Foto – Westlight

Eine typisch New Yorker Art, einen Sommernachmittag oder -abend zu genießen, sind Rooftop-Bars. Dachterrassenbars, von denen aus man neben einem Cocktail wie etwa einem Appletini (Apfelmartinis, die in New York zur Zeit sehr in sind) oder ganz simpel einem Glas Bier oder Wein auch die atemberaubende Sicht auf Manhattan und den Rest der Stadt genießen kann.

Hier eine aktuelle Auswahl von Bars, in denen Sie einen Drink mit traumhaftem Blick auf New York genießen können. Gäste sollten etwas Wert auf ihre Kleidung legen, also irgendwie angezogen sein, dass es zum Ambiente beiträgt, das muss nicht heißen superschick.

Bar 54 auf dem Hyatt Hotel

Foto Bar 54

Die höchste Rooftop Bar in New York befindet sich ganz oben im Hyatt Times Square Hotel. Der Blick geht weit in alle Richtungen, den Central Park sieht man von hier besonders gut.

Bar 54

Nebuluz

Foto Nebuluz

Nebuluz befindet sich im 50. Stock des brandneuen Ritz-Carlton in Nomad Viertel von Manhattan. (Nomad steht für North of Madison Square Park, die Gegend nördlich des Bügeleisengebäudes). Hinter der gehobenen Cocktaillounge steht der international bekannte Gastronom José Andrés. Die weitläufige Bar ist voller Sofas, Plüschsessel und Spiegeltischen. Die vom Boden bis zur Decke reichenden Fenster bieten einen wirklich atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt. Da sich Nebuluz in einem Ritz Carlton befindet, gilt eine Kleiderordnung. T-Shirts, Baseballmützen und andere schlappige Kleidung ist nicht erlaubt, aber ansonsten ist es recht locker.

Nebuluz

Somewhere Nowhere NYC

Foto Somewhere Nowhere

Somewhere Nowhere ist ein Nachtclub/Lounge in den beiden obersten Etagen des Chelsea Hotels.

Objekte wie Blumenkronen, Gnome und Glühwürmchen sind Teil des fantastischen Dekors des 500 qm großen Clubs. Architekten und Designern des federführenden Büros Stonehill Taylor zufolge soll das geschaffene Umfeld die Gäste in ein verträumtes, ‘vollsensorisches‘ Märchenland entführen.

Hier gibt es Tag und Nacht Tanzpartys, oft mit Top-DJs in 130 Meter Höhe. Der Outdoor- Swimming Pool ist der höchstgelegene in New York.

Somewhere Nowhere NYC

Selina Chelsea

Foto Selina Chelsea

Das Rooftop at Selina ist Teil des gleichnamigen Hotels in Chelsea, das diesen Februar seine Eröffnung feierte. Die Lage ist einzigartig. Die Dachterrassenbar thront über dem High Line Park und im Hintergrund ist 520 West 28th Street, ein Gebäude, das zu einer Ikone der modernen Architektur in New York wurde.

Rooftop at Selina

Harriet’s Rooftop auf dem 1 Hotel Brooklyn Bridge

Foto Harriet’s Rooftop

Harriet’s Rooftop auf der 10. Etage des 1 Hotel Brooklyn bietet einen unübertroffenen Blick auf die Brooklyn Bridge.

Harriet’s Rooftop auf dem 1 Hotel Brooklyn Bridge

Starchild

Foto – Starchild

Starchild befindet sich im 27. Stockwerk des im letzten Jahr eröffneten Civilian Hotel in Midtown West auf der 48. Straße. Die Rooftop Bar ist mit einem ausziehbaren Dach ausgestattet und Besucher können die Aussicht auch genießen, wenn das Wetter nicht perfekt ist. Ein Highlight ist die Musik. Am Wochenende legen bekannte DJs House, Funk, Soul und Disco auf.

Starchild

JIMMY auf dem Modernhaus SoHo Hotel

Foto Jimmy

Das JIMMY, eine Rooftop Bar mit Pool und Deck, befindet sich im 18. Stock des Modernhaus SoHo Hotel im gleichnamigen, schicken Stadtteil und bietet einen Panoramablick auf die Stadt.

JIMMY auf dem Modernhaus SoHo Hotel

The Water Tower auf dem Williamsburg Hotel in Brooklyn

Foto – Water Tower

Die Bar mit darunter liegendem Pool in Brooklyn auf dem Dach des schicken Williamsburg Hotel, mit tollem Blick über den East River, ist einem der ikonischen New Yorker Wassertanks nachempfunden.

Wiliamsburg Hotel

Salon de Ning auf dem Peninsula Hotel

Foto Salon de Ning

Der Salon de Ning, hoch oben auf dem edlen Peninsula Hotel, bietet eine spektakuläre Aussicht über die 5th Avenue.

Salon de Ning auf dem Peninsula Hotel

Panorama Room auf dem Graduate Roosevelt Island Hotel

Foto Panorama Room

Diese Rooftop Lounge mit 360° Blick auf New York befindet sich auf Roosevelt Island, der schmalen, gut 3 km langen Insel im East River zwischen Manhattan und Queens.

Von der Lounge, die Teil des ersten Hotels auf Roosevelt Islands ist, hat man Aussicht auf vier der fünf New Yorker Bezirke (Staten Island ist die Ausnahme).

Foto via NY Times

Inhaber Marc Rose wollte „ein futuristisches Design, gesehen durch die Linse vergangener Jahrzehnte“.

Neben der U-Bahn und Auto ist Roosevelt Island auch mit der Tramway erreichbar.

Panorama Room auf dem Graduate Roosevelt Island Hotel.

Overstory im Saga Retaurant

Foto Overstory

Das Edelrestaurant Saga befindet sich in den obersten vier Etagen von 70 Pine Street, einem der schönsten Art-Deco-Wolkenkratzers Amerikas im Financial District von Manhattan. Der 66-stöckige Turm wurde 1932 errichtet und war den größten Teil seines Bestehens nach der riesigen Versicherungsgesellschaft AIG benannt, die dort ihren Hauptsitz hatte. Die von Saga genutzten Räume waren einst Business-Suiten für AIG-Führungskräfte. Teil des Restaurants ist die Bar Overstory auf der 64. Etage.

Overstory im Saga Restaurant

230 Fifth Avenue

Der Klassiker unter den Dachterrassenbars in New York. Der Name dieser 1.200 Quadratmetern Rooftop-Bar ist auch zugleich ihre Adresse. Dekoriert mit Warmwetterpflanzen wie Palmen, Glyzinien und Hibiskus fühlt man sich wie in den Tropen über Manhattan. Von hier haben Sie eine hervorragende Sicht auf Midtown Manhattan. Das Empire State Building ist so nah, dass man fast glaubt, es mit ausgestreckter Hand erreichen zu können. 230 ist die bekannteste Rooftop Bar New Yorks mit großem Touristenaufkommen.

230 Fifth Avenue

Westlight auf dem William Vale Hotel in Williamsburg, Brooklyn

Foto Westlight

Auf dem 22. Stock des William Vale Hotel im trendigen Williamsburg Viertel von Brooklyn.

Westlight auf dem William Vale Hotel in Williamsburg, Brooklyn

Skylark

Foto Skylark

Die Cocktailbar am Times Square bietet ein elegantes Ambiente, was sich auch in der Kleidung der Gäste widerspiegelt. Wunderbarer Blick aufs Empire State Building.

Skylark

Peekaboo im Peak Restaurant

Foto Peekaboo

In mehr als 330 m Höhe auf dem Gebäude 30 Hudson Yards befindet sich das Restaurant Peak und die zugehörige Bar Peekaboo.

Peekaboo im Peak Restaurant

The Royalton Park Avenue Rooftop

Foto Royalton

Die Bar ist auf dem Dach des schicken 20-stöckigen Hotels gleichen Namens. 

The Royalton Park Avenue Rooftop

Fleur Room

Foto Fleur Room

Das Fleur Room befindet sich auf dem 35. Stock des Moxy Chelsea Hotel auf der 28th Street in Manhattan. Die Lounge bietet einen 360-Grad-Blick auf die Skyline von Manhattan, von der Freiheitsstatue bis zum Empire State Building. Das französische Wort für Blumen im Namen wurde gewählt, da das Fleur Room sich im Flower District befindet. Ringsherum sieht man Blumengroßhändler, mit schönen Auslagen auf dem Gehweg, die der Straße viel Flair geben.

Fleur Room

Und hier noch ein paar Links zu den Seiten weiterer schöner Rooftop Bars

Darling Rooftop

Ophelia Lounge  

Dear Irving on Hudson Rooftop

Monarch Rooftop

Refinery Rooftop Restaurant and Bar

Elsie Rooftop

Magic Hour

Cloud Social

Daintree

Roof at Park South

The Ready Rooftop

Mr Purple

The Press Lounge

The Crown

Webseite

Rockaway Beach in Queens – hier kann man sogar surfen – Foto Duane Upton

Die Strände – mit der U-Bahn an die Atlantikküste – das gibt es nur in NYC

An einen Badeausflug denken nur die Wenigsten, wenn sie New York hören. Dabei liegen innerhalb und kurz außerhalb der Stadtgrenzen wunderschöne Strände. Touristen gibt es hier praktisch keine, die bleiben alle in der Stadt. Wenn Sie sich hier ins Badegetümmel werfen, erleben Sie ein echtes Stück New York. Der Atlantik ist in der Megastadt New York überraschend sauber, denn nichts darf ungeklärt in den Ozean abgeleitet werden. Man kann hier problemlos baden, was Millionen Menschen auch jeden Sommer tun.

Hier einige Strände in New York und wie man hinkommt:

Coney Island – der ultimative Großstadtstrand

Coney Island in Brooklyn

Coney Island ist seinem Namen zum Trotz keine Insel, sondern ein etwas halbinselmäßig geformtes Stadtviertel in Brooklyn, das am Atlantik liegt. Die Strandpromenade und der Vergnügungspark sind legendär und amerikaweit bekannt.

Die Eröffnung einer U-Bahn-Station im Jahre 1920 ermöglichte es mit einem Schlag Menschen aus allen Teilen New Yorks hierher zu kommen. Hunderttausende tummelten sich damals an den Wochenenden an diesem Ort und Coney Island wurde als das „Paradies des armen Mannes“ bezeichnet. Wie ganz New York durchlief auch Coney Island in den 70-er und 80-er Jahren schwere Zeiten. Sichtbar ist dies noch heute, betrachtet man den Vergnügungspark Astroland mit seinem New-York-weit bekannten Riesenrad, der auf charmante Weise leicht heruntergekommen wirkt.

Auf der Strandpromenade bekommen Sie bei Nathan’s den bekanntesten Hot Dog Amerikas. In Coney Island finden Sie außerdem das New York Aquarium, einen der besten Zoos für Meerestiere in den USA. Eine U-Bahn-Station vorher, in Brighton Beach, finden Sie eine der weltweit größten Gemeinden von Menschen aus den früheren Sowjetrepubliken außerhalb der ehemaligen UdSSR.

Der Boom in New York hat nun auch Coney Island erreicht und es existiert ein milliardenschwerer Umgestaltungsplan. Vieles dieses alten Stücks von New York ist am Verschwinden.

Die U-Bahn-Station Coney Island/Stillwell Avenue erreichen Sie mit den U-Bahn-Linien D, F, N und Q. Nach Brighton Beach gelangen Sie mit den Linien B und Q.

Empfehlung: Gehen Sie von der U-Bahn-Station Brighton Beach die 10-15 Minuten zum Coney Island Beach zu Fuß. Es ist eine schöne, reizvolle Strecke, in deren Mitte das NY-Aquarium liegt.

Orchard Beach in der Bronx – Foto Dan De Luca via Flickr

Orchard Beach in der Bronx

Dieser fast zwei Kilometer lange, künstlich angelegte Strand befindet sich im größten Park New Yorks, dem Pelham Bay Park (über 3-mal so groß wie der Central Park). Der Strand wurde in den 30er Jahren künstlich erschaffen und trägt in New York den Spitznamen „Bronx Riviera“. Er befindet sich an der Bucht Long Island Sound.
Ein Großteil der Besucher sind Latinos, also Spanisch sprechende New Yorker, viele stammen aus der Karibik und Lateinamerika – entsprechend lebendig ist die Stimmung.

Die Bronx hat so viele Einwohner wie Hamburg. Der aus Filmen bekannte berühmt-berüchtigte Teil ist die South Bronx (die übrigens mittlerweile anders aussieht, als man sie aus alten Filmen kennt). Mit diesem veralteten Bild von der Bronx hat der Orchard Beach nichts zu tun. Wie praktisch überall in NY ist es hier sicher, die Leute sind freundlich und man kann den Strand vollkommen unbesorgt besuchen.

Anfahrt: U-Bahn-Linie Nummer 6 zur Endstation Pelham Bay Park, hier umsteigen in Bus BX5 oder BX12, der zum Strand fährt.

Dünen in New York City kann man am Rockaway Beach erleben – Foto Wiki Commons

Rockaway Beach in Queens

Der Rockaway Beach ist mit einer Länge von 140 Blocks zwischen der Beach 9th und Beach 149th der größte Stadtstrand der USA. Er zieht sich durch ganz verschiedene Gegenden und spiegelt in seiner Vielseitigkeit den Charakter der Stadt New York wider (Orientierungskarte auf dem unten stehenden Link).

In der Gegend gleich östlich vom Jacob Riis Park sieht man meist wohlhabende Einheimische, deren Anwesen Privateingänge zum Strand haben. In der Nähe der U-Bahn-Station Rockaway Park wird der Strand jünger und lebendiger mit jungen Männern, die Reggae aus Radios spielen und deren Freundinnen im Bikini posieren. Diese mischen sich mit den Senioren aus den Altenheimen, die an diesem Teil des Strands liegen.

Der nächste Abschnitt zwischen der Beach 73rd und 103rd Street ist ruhiger und wirkt durch eine Bauweise, bei der die Wohnhäuser weit vom Strand wegversetzt stehen, sehr geordnet.

Nach der Beach 73rd Street wird der Strand immer leerer und geht ins dünenhafte über. Dass man sich hier noch immer innerhalb der Stadtgrenzen des Molochs New York befindet, ist immer wieder verblüffend.

Anfahrt: U-Bahn-Linie A zur Station Broad Channel. Hier in Linie S zur Station Rockaway Park-Beach 116th Street umsteigen.

Anfahrt zu anderen Teilen des Strandes: Linie A oder S bis zum Beach 90th St.; A oder S bis zum Beach 98th St.; A oder S bis zum Beach 105th St.

Rockaway Beach ist der einzige Strand in den Stadtgrenzen, wo Surfen erlaubt ist, und zwar in den Abschnitten 67. – 69. und 87. – 92. Straße.

Open Air Veranstaltungen

Im Sommer gibt es in New York eine Unmenge an Open Air-Veranstaltungen in vielen der schönsten Gegenden der Stadt. Von Freilichtkino und Rockkonzerten bis hin zu Shakespeare-Stücken im Central Park wird Vielseitiges geboten. Einige Events werden privat gesponsert und sind kostenfrei.

Es empfiehlt sich, mindestens eine Stunde vor Beginn am Veranstaltungsort einzutreffen, denn in der Millionenmetrople New York füllen sich solche attraktiven Events immer schnell.

Central Park Summer Stage

Central Park Summerstage

Die Central Park Summerstage ist ein Veranstaltungsort, an dem jedes Jahr im Juni, Juli, August und September eine Konzertreihe stattfindet, bei der bekannte Solokünstler und Bands unter freiem Himmel in Superstimmung im Central Park auftreten. Die Summerstage existiert nun seit über 20 Jahren und das Festival ist einem jeden New Yorker Musikliebhaber ein Begriff.

Konzerte finden im Rumsey Playfield statt (Eingang Fifth Avenue, Ecke 69th Street).

Infos zu den Künstlern, die dieses Jahr hier auftreten und Eintrittskarten finden Sie hier.

River to River Festival

Das Sommerfestival in New York.

Im Rahmen des Festivals finden verschiedenste kostenlose (!) Events in den Parks, vornehmlich im südlichen Teil Manhattans statt. Die Vielseitigkeit des Programms, das aus Freilichtkino, Konzerten, Tanzveranstaltungen u.v.m. besteht, ist beeindruckend.

Mehr Infos (unter anderem ein 34-seitiges Programm zum Downloaden) auf der River to River Webseite.

Eines von Shakespeares Werken, die Kömödie ‚Twelthh Night‘, wird im Delacorte Theatre im Central Park aufgeführt, im Hintergrund das Belvedere Castle – Foto Tamara Scholl

Wer bei Shakespeare an verstaubte Gedichtbände denkt, kann falscher nicht liegen. Der Barde der englischsprachigen Welt hat nie Aktualität nie verloren. Jede Generation frischt Shakespeare auf eigene Weise auf und interpretiert seine Werke immer wieder neu. Schon Hollywood-Stars wie Marlon Brando oder Leonardo Di Caprio versuchten sich über die Jahre an Shakespeares Material. In diesem Geiste steht das Festival „Shakespeare in the Park“. In einem wunderschönen Amphitheater treten hier etablierte Schauspieler, manchmal auch weltbekannte Stars wie Meryl Streep und Denzel Washington, auf. Die Inszenierungen reichen von traditionell bis experimentell. Shakespeare in the Park ist absoluter Kult in der New Yorker Theaterwelt, die Karten sind kostenlos.

Die Kehrseite? Um eine Chance zu haben, an die begehrten Karten zu kommen, muss jeder, der kein spendendes Mitglied der Theaterorganisation ist, sich mindestens 4–5 Stunden vor Ausgabe der Tickets einen Platz in der Schlange sichern, besser noch früher.

Mehr Infos zur Kartenvergabe und die Wegbeschreibung zum Delacorte Theater im Central Park finden Sie auf dieser Website.

Freiluftkino

Filme im Bryant Park – Foto Bryant Park

Filme im Bryant Park

Die bekannteste und beliebteste der New Yorker Freiluftkinoveranstaltungen, sind die Vorführungen im Bryant Park, mitten in Manhattan.

Hier werden montags abends Klassiker gezeigt. Vorstellungsbeginn ist bei Dämmerung um ca. 20 – 20.30 Uhr. Einlass ab 17 Uhr. Je früher man eintrifft, desto besser. Der Bryant Park befindet sich auf der 24th Street zwischen 5th und 6th Avenue.

Mehr Infos hier.

Filmstart ist bei Anbruch der Dämmerung – Foto – Hudson River Park

Hudson River Flicks

Das Programm ist gemischt, gezeigt werden neuere Hollywooderfolge bis hin zu Monumentalfilmen wie Ben Hur.

Filme werden an den Hudson Piers im Südwesten Manhattans gezeigt. Vorstellungsbeginn ist bei Dämmerung. Mehr Infos hier.

Für ein aktuelles Tagesprogramm aller Festivals empfehle ich, sich die Stadtzeitung Time Out New York zu besorgen. Sie erscheint jeden Mittwoch und wird dann an U-Bahn Stationen verteilt und liegt die Woche über in roten Kästen in der ganzen Stadt aus. Viel Info findet man auch auf dieser Seite.

Auch noch – Besuch des neuen Little Island Park

Foto Timoth Schenck – Heatherwick Studios

Im Juni 2021 wurde New Yorks neuester und vielleicht ungewöhnlichster Park eröffnet.

Little Island liegt an der West 13th Street in Manhattans trendigem Meatpacking District, gleich bei der High Line und besteht aus 132 Betonschalen, die auf 280 Säulen stehen.

Auf einer Größe von eineinhalb Fußballfeldern wird viel geboten. Chefdesigner Thomas Heatherwick, der auch The Vessel entwarf, die begehbare Struktur, die den Mittelpunkt des neuen Hudson Yards Komplex bildet, unterteilte den Park in drei Hauptbereiche. Der lebendige Playground mit Gastronomie, die ruhige Glade (Lichtung) und The Amph, ein Amphitheater mit 687 Sitzen, wo kostenloses oder preiswertes Live-Entertainment geboten wird.

Im Westen Manhattans gelegen ist Little Island ein schöner Ort, um den Sonnenuntergang in New York zu genießen.

Eine Designkomponente ist entscheidend für die besondere Atmosphäre von Little Island. Die Betonsäulen haben verschiedene Höhen. Dadurch wurde es möglich, viel Abwechslung zu schaffen, und sogar sanfte Hügel und Hänge in dem kleinen Gelände anzulegen. Die Bepflanzung ist spektakulär. Es gibt 35 Arten von Bäumen, 65 Sträuchergattungen und 270 verschiedene Gräser, Stauden und Reben.

Foto Timothy Schenck – Heatherwick Studios

Little Island kann über zwei Brücken erreicht werden. Eine davon, die South Bridge, verläuft unter den Betonschalen und bietet Zugang von der West Side Highway Esplanade, einer Promenade, die am Hudson River entlangläuft. Wo der Park steht, war früher einmal das Pier 54, an dem 1912 die Überlebenden der Titanic ankamen. Ein Tor, das Teil des damaligen Terminals war, steht am Anfang der South Bridge.

Little Island ist täglich von 6 Uhr bis 1 Uhr geöffnet. Zwischen 12 Uhr und 20 Uhr sind Reservationen erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos.

Kontakt

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